Ein neues Stück für die Schattenlichter?

Ein neues Stück für die Schattenlichter?

Der März ist für die Schattenlichter immer ein entscheidender Monat: Nachdem ein paar Tage nach den letzten Aufführungen alle Gruppenmitglieder entscheiden, ob sie in folgenden Theaterjahr wieder mit an Bord sein werden, geht die Suche nach einem möglich passenden Stück los.

Eigentlich glaubte ich bereits, den Knüller gefunden zu haben: „Extrawurst“ (siehe unser vorletzter Theater-Tipp). Doch leider erteilte uns der Verlag die Aufführungsrechte nicht – mit Verweis darauf, dass das Renaissance-Theater die Aufführungsrechte exklusiv besitze und dass auch für uns, die wir mit unseren drei Aufführungen in Zehlendorf bestimmt keine Konkurrenz fürs Renaissance-Theater sind, keine Ausnahme gemacht werden könne.

Also geht die Suche weiter. So gingen heute zwei Schattenlichter ins Berliner Kriminaltheater in Friedrichshain. Dort läuft Agatha Christies Krimi „Ein Mord wird angekündigt“.

Worum geht’s in dem 40. Krimi der britischen Krimikönigin?

Zwei schrullige alte Damen erfahren durch eine Annonce in der Zeitung, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden soll. Die einen reagieren entsteht, die anderen angsterfüllt auf diese Ankündigung. Neben dem örtlichen Kommissar nicht sich auch Miss Marple des Falles an; aber auch sie kann nicht verhindern, dass nach einem Stromausfall die Leiche eines Mannes im Wohnzimmer liegt. Und dann wird auch noch jemand vergiftet. Was soll Miss Marple davon halten? Aber dann entdeckt sie etwas Merkwürdiges …

Vieles spricht dafür, dass dieser Krimi in die Abstimmungsrunde der Schattenlichter am 23. März eingebracht werden wird: eine kurzwellige Handlung, die optimale Personenzahl, nur ein einziges Bühnenbild, weniger als zwei Stunden Stücklänge, etwa gleich große Rollen – und die Tatsache, dass wir lange nicht mehr Agatha Christie gespielt haben und Lust dazu hätten.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat morgen, am 8. März, und dann wieder im Mai die Gelegenheit dazu: info@kriminaltheater.de

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Autor: Elke Brumm

Elke Brumm ist das dienstälteste Schattenlicht. Bei der allerersten Aufführung im Weihnachtsgottesdienst 1985 in der Pauluskirche war sie noch Zuschauerin, aber schon beim zweiten Stück war sie aktiv dabei - und ist es bis heute geblieben. Neben den spielerischen Aktivitäten ist Elke Brumm das organisatorische Rückgrat der Schattenlichter; die studierte Theaterwissenschaftlerin und Germanistin (FU Berlin) macht für die Schattenlichter auch die Pressearbeit und die Programmhefte. Seit 2015 schreibt sie ungefähr einmal monatlich einen Theater-Tipp für den Freundeskreis der Schattenlichter, denn da die Schattenlichter immer nur im Februar spielen, muss man schließlich auch im restlichen Jahr wissen, wo man kurzweilige und inspirierende Theaterabende verbringen kann.

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