„Schattenlichter“ begeisterten

„Schattenlichter“ begeisterten

Aus: Paulus Blätter (4/2022)
Autor: Detlev Riemer

Am 24. Februar fand in unserem Gemeindehaus ein Mord statt. Unter dem Titel „Scherz beiseite“ haben die „Schattenlichter“ ein Kriminalstück von Agatha Christie aufgeführt. Ich war begeistert!

Das Stück war – trotz des ernsten Titels – eine überaus heitere Angelegenheit. Die bemerkenswerte Spielfreude des Ensembles hat sich geradezu auf den Saal übertragen.

Die Auflösung des Kriminalfalls war dadurch kompliziert, dass sich die eigentliche Identität mehrerer Personen erst allmählich herausstellte. Das damit verbundene Entwirrspiel sorgte für Überraschungen, aber alles blieb – wie es sich gehört – logisch und nachvollziehbar.

Hervorzuheben ist das Spiel des temperamentvollen Hausmädchens und auch des Hausfreundes Don Bunner, bei dem man sich fragte, ob er den leicht vertüttelten Alten bloß auf der Bühne spielt …

Die Freude an „Scherz beiseite“ wurde allerdings getrübt durch die russische Invasion in die Ukraine, die am gleichen Tag begann.

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Autor: Elke Brumm

Elke Brumm ist das dienstälteste Schattenlicht. Bei der allerersten Aufführung im Weihnachtsgottesdienst 1985 in der Pauluskirche war sie noch Zuschauerin, aber schon beim zweiten Stück war sie aktiv dabei - und ist es bis heute geblieben. Neben den spielerischen Aktivitäten ist Elke Brumm das organisatorische Rückgrat der Schattenlichter; die studierte Theaterwissenschaftlerin und Germanistin (FU Berlin) macht für die Schattenlichter auch die Pressearbeit und die Programmhefte. Seit 2015 schreibt sie ungefähr einmal monatlich einen Theater-Tipp für den Freundeskreis der Schattenlichter, denn da die Schattenlichter immer nur im Februar spielen, muss man schließlich auch im restlichen Jahr wissen, wo man kurzweilige und inspirierende Theaterabende verbringen kann.

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