Theater-Tipp in Zeiten von Corona

Theater-Tipp in Zeiten von Corona

„Berlin schließt seine Bühnen“ war heute in großen Lettern auf Seite 1 des Tagesspiegels zu lesen – neben einem traurigen Bild von leeren Zuschauerrängen eines imposanten Theatersaals. Eine Ausnahmesituation, die es in den 35 Jahren des Bestehens der Schattenlichter noch nicht gab!

Und nun? Vorsichtshalber zu Hause bleiben, lesen und Filme angucken? Die Schattenlichter verstehen diese Vorsichtsmaßnahme des Senats. Wir empfehlen: Gebt jetzt den kleinen Theatern in Berlin eine Chance!

Unsere „Barbara“-Aufführungen besuchte beispielsweise Günter Rüdiger vom Zimmertheater Steglitz. In einem so kleinen Haus dürfte die Ansteckungsgefahr nicht größer sein als in der BVG oder am Arbeitsplatz.

Also nichts wie hin! Das abwechslungsreiche Programm ist unter www.zimmertheater-steglitz.de zu finden.

Wir meinen: Berlin hat zu viel zu bieten, als dass man bis zum 19. April – dem vorgesehenden Ende der Theaterschließungen – zu Hause bleiben könnte!

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Autor: Elke Brumm

Elke Brumm ist das dienstälteste Schattenlicht. Bei der allerersten Aufführung im Weihnachtsgottesdienst 1985 in der Pauluskirche war sie noch Zuschauerin, aber schon beim zweiten Stück war sie aktiv dabei - und ist es bis heute geblieben. Neben den spielerischen Aktivitäten ist Elke Brumm das organisatorische Rückgrat der Schattenlichter; die studierte Theaterwissenschaftlerin und Germanistin (FU Berlin) macht für die Schattenlichter auch die Pressearbeit und die Programmhefte. Seit 2015 schreibt sie ungefähr einmal monatlich einen Theater-Tipp für den Freundeskreis der Schattenlichter, denn da die Schattenlichter immer nur im Februar spielen, muss man schließlich auch im restlichen Jahr wissen, wo man kurzweilige und inspirierende Theaterabende verbringen kann.

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